Integriertes Begleitstudium Spirituelle und Anthroposophische Psychologie (IBAP)

Benjamin Bembe, Friedrich Edelhäuser, David Hornemann von Laer, Susanna Kümmell, Bernd Rosslenbroich, Friedemann Uhl
Mensch sein. Wer oder was ist eigentlich der Mensch? Welches Menschenbild finden wir in der gegenwärtigen Medizin und wie beeinflusst es unsere Forschung, Lehre und Therapie? Was ist das Menschenbild der Anthroposophischen Medizin? Welche Rolle nimmt der menschliche Körper in der Gesamtkonstellation „Mensch“ ein? In welchem Verhältnis steht der Körper zu Seele und Geist? Gibt es Wege und Betrachtungsmöglichkeiten, die verschiedenen Aspekte des Seelischen und Geistigen präzise zu erfassen? Welche Bedeutung für unser medizinisches Denken und Handeln hat unser Verständnis des Mensch-Seins? Anhand von praktischen Übungen und Aufgaben, Gruppendiskussionen, sowie Textbeispielen werden wir diese Themen aus der Perspektive von Naturwissenschaft, Philosophie und Anthroposophie bewegen.
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Diethard Tauschel
In diesem Semester – Neueinstieg möglich! – werden wir das Verständnis der Gliederung des Menschen in Körper – Organismus – Seele – Geist vertiefend erarbeiten. Inwiefern und wie lässt sich ein derart erweitertes Verständnis vom Menschen zur Erklärung von Gesundheit, Krankheit und Heilung eines Menschen konkret anwenden? Zur Beantwortung dieser Frage werden wir u.a. – eine feinere Differenzierung der Wesensanteile des Menschen mit ihren Aufgaben, Funktionen, Wechselbeziehungen und Einflussnahmen erarbeiten – aktuelle Modelle und bewusstseinsgeschichtliche Entwicklungen zum Verständnis von Gesundheit und Krankheit und zum Verhältnis Patient*in – Ärztin/Arzt betrachten. Die Grundlage der Arbeit bildet u.a. Patientengeschichten und Übungen zum vertieften Erfassen der Situation des erkrankten Menschen. Die in Individual-, Kleingruppen- und Plenumarbeit gewonnenen Erfahrungen dienen dazu, ein reflektierte und begründete Anschauung vom Menschen, Gesundheit, Krankheit und Heilung zu entwickeln – als Basis für eine moderne, patientenbezogene Medizin.
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Friedrich Edelhäuser, David Hornemann von Laer
Gehirn und Geist Wer denkt, wenn ich denke? Sind es „Algorithmen“, die in meinem Gehirn ablaufen, oder ist es mein Denken, das sich dieses Organs bedient? Wie lässt sich die Beziehung zwischen Gehirn und Bewusstsein, zwischen Zentralnervensystem und Gedanken erforschen, verstehen und begreifen? Wie können wir Vorstellungen, Gefühle und Willensakte zusammenbringen mit dem, was die Physiologie und Anatomie über das Gehirn und seine Funktion mitteilen? Um Fragen wie diese zu klären, wollen wir uns einerseits die Vorgänge im Gehirn näher anschauen und andererseits versuchen, unser eigenes Denken zu beobachten, um herauszufinden, was geschieht, wenn wir denken. Damit ist auch die wichtige Frage berührt, ob wir immer nur das tun, was vorprogrammierte Muster uns vorgeben, oder ob wir frei sind, oder es werden können. Im Seminar werden wir uns dieser für ein Verständnis des Menschen zentralen Fragestellung aus unterschiedlichen Perspektiven nähern. Natur- und geisteswissenschaftliche Zugänge sowie Wahrnehmungs- und Denkübungen werden uns helfen, gemeinsam herauszufinden, welche Fragen, Blickwinkel und Ansatzpunkte für ein tieferes Verständnis dieser rätselhaften Beziehung sinnvoll sein können.
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David Hornemann von Laer
DIE FREIHEIT, SICH SELBST ZU FOLGEN (ANTHROPOLOGIE IV) Wie Steiner in seiner „Philosophie der Freiheit“ bemerkt, sei der Mensch nur dann frei, „insofern er (…) sich selbst zu folgen in der Lage ist“ (Kap. IX). Was uns im Kindesalter spielend gelingt, wird im Erwachsenenalter nicht selten zu einer Herausforderung: sich selbst zu folgen und unabhängig von gesellschaftlichen Erwartungen und eigenen (Zwangs)vorstellungen zu werden: Wie kann ich meinem Leben gegenüber eine Haltung entwickelt, die es mir erlaubt, frei von eigenen Vorurteilen, von Muss-Annahmen und von Fremdbestimmung zu werden? Eine Haltung, die mich in Freiheit mit dem Leben tanzen lässt? Im Seminar wollen wir Fragen nach der Selbstentwicklung nachgehen und u. a. die sogenannten „Nebenübungen“ Steiners näher anschauen, reflektieren und praktisch erproben.
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Carine Biessels, Andrea Körsgen
Studierende der UWH können im Rahmen dieses Angebotes individuelle Unterstützung und Begleitung bei aktuellen Entscheidungen, Lebensfragen und Problemen erhalten. Dies kann nicht nur eine persönliche Suche nach dem „Roten Faden“ sein, sondern auch die Erfahrung und Einübung einer Methode, mit der man später selbst mit Patienten arbeiten möchte.
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Johanna Elisabeth Hueck, Laura Sieber
Im Seminar erkunden wir mithilfe von Übungen, philosophischen Texten und Gedanken von Rudolf Steiner unterschiedliche Formen des Denkens. Dadurch soll die Möglichkeit entstehen, in sich eine Quelle zu entdecken, die Begriffe aus sich heraus zu bilden hilft. Wir wollen Freude an der eigenen Denkkraft finden und diese als erfahrbare Realität sichtbar und manifestierbar werden lassen. Ziel ist es, einen lebendigen Begriff des Denkens zu erarbeiten und gemeinsam zu schulen.
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Ulrich Weger, Laura Sieber
Die Frage nach Seele & Geist in der Psychologie begegnet uns spätestens dort, wo wir mit rein biologischen Erklärungen an Grenzen in der wissenschaftlich-psychologischen Theoriebildung stoßen. Anhand Rudolf Steiners Grundlagenwerk „Theosophie“ möchten wir uns in die anthroposophische Menschenkunde einlesen. Insbesondere wollen wir erkunden, inwiefern die dort entwickelten Konzepte u.a. von Seele und Geist hilfreich sind im Umgang mit aktuellen Grenzfragen der Psychologie (die Frage nach Bewusstsein und Selbst; die Frage nach individueller Erfahrung und allgemeinen Gesetzmäßigkeiten).
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Carine Biessels, Andrea Körsgen
In der Auseinandersetzung mit der eigenen Biographie können die Teilnehmer (Studierende der UWH) in einer festen Gruppe die Methode der Biographiearbeit erleben. Neben Gesprächen nutzen wir kreative Mittel, um biographische Gesetzmäßigkeiten, eigene Lebensthemen, individuelle Kraftquellen, Motive und Fähigkeiten zu entdecken. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Einüben einer unterstützenden und wertschätzenden Gesprächsführung. Der Kurs versteht sich als zusammenhängende Einheit und die Teilnahme sollte nach Möglichkeit an allen drei Wochenenden erfolgen.
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Annette Leuenberger
Die Heileurythmie ist eine anthroposophische Bewegungstherapie, die seit gut 100 Jahren erfolgreich in verschiedenen Kliniken und Praxen angewandt wird. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen ihre vergleichbar gute bzw. bessere Wirkung als Physiotherapie und Yoga (Michalsen et al., 2021). Im Mittelpun…
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Felix Pouplier von Bonin
MBSR ist eines der am besten wissenschaftlich untersuchten Achtsamkeitstrainings, das effektiv dazu beiträgt, Stress im beruflichen und privaten Alltag zu reduzieren, körperliche und psychische Symptome zu vermindern und leichter Zugang zu Entspannung, Selbstvertrauen, Akzeptanz, und Lebendigkeit zu finden und den gegenwärtigen Augenblick mit mehr geistiger Präsenz wahrzunehmen. Dazu werden die verschiedenen Übungen des Programms, Body-Scan, Sitzmeditation sowie achtsame Bewegungsübungen (zum Beispiel Gehmeditation oder Yoga-Übungen) vermittelt und gemeinsam geübt.
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