Von der Polarisierung zum kritischen Diskurs: Interdisziplinäre Denkwerkstatt
Wie können wir in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung wieder ins Gespräch kommen? Die Interdisziplinäre Denkwerkstatt lädt Studierende aus verschiedenen Disziplinen und Hochschulen – insbesondere (aus den Bereichen) Wirtschaft, Gesundheit, Polizei, Soziale Arbeit oder Verwaltung – dazu ein, kontroverse Themen konstruktiv zu diskutieren. Im Zentrum steht der gemeinsame Dialog über gesellschaftlich relevante Fragen wie Meinungsfreiheit, Cancel Culture, Gerechtigkeit, Geschlechterrollen oder den Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Statt Debatten zu gewinnen, geht es darum, Perspektiven zu verstehen, eigene Annahmen zu reflektieren und neue Denk- und Gesprächsräume zu eröffnen. Methodisch arbeitet die Denkwerkstatt mit interaktiven Formaten wie World-Café, Triadengesprächen und Plenumsreflexionen. Diese ermöglichen Begegnungen auf Augenhöhe, fördern multiperspektivisches Denken und regen zur Selbstreflexion an.
Prof. Dr. Heiko Kleve
Siehe hier: www.uni-wh.de/ansprechpartner/heiko-kleve
Ziele & Kompetenzen
- Förderung einer dialogischen Streitkultur
- Abbau von Vorurteilen zwischen Berufsgruppen und Weltanschauungen
- Entwicklung von Urteilsfähigkeit und Empathie im Umgang mit kontroversen Themen
- Erprobung innovativer Diskursformate für interdisziplinäres Lernen