Utopien gegen die Resignation: Kurzgeschichten schreiben im Genre Science Fiction
Die aktuellen gesellschaftlichen, ökologischen und transhumanistischen Entwicklungen sind wenig geeignet, optimistisch in die Zukunft zu schauen. Doch gerade die utopische Science-Fiction hat auch Gegenentwürfe hervorgebracht. Autor*innen schreiben gegen gesellschaftliche Zukunftsängste an und entwerfen Konzepte und Visionen, wie einer drohenden Klimakatastrophe und globalen Konflikten um Rohstoffe und Lebensraum begegnet werden kann.
Genau hier setzt die Veranstaltungsreihe im Sinne eines kreativen Entwicklungsprozesses an: Studierende lernen, ihre Gedanken, Emotionen und Visionen als Kurzgeschichten zu verfassen. Wir lassen uns von Forschenden und Schreibenden inspirieren, reflektieren das Gehörte, gehen mit den eigenen Kurzgeschichten in Resonanz dazu und versuchen, neue Perspektiven zu finden: Utopien gegen die Resignation.
Zum Abschluss werden die besten Kurzgeschichten einer interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.
Prof. Dr. Arndt Büssing
Arndt Büssing ist Professor für Lebensqualität, Spiritualität und Coping an der Universität Witten/Herdecke. Sein Forschungsinteresse richtet sich auf die Bedeutung der Spiritualität als Ressource sowie die Unterstützung spiritueller Bedürfnisse bei Menschen in Belastungssituationen. Er ist im Editorial Board der Fachzeitschriften Journal of Religion and Health und Journal for the Study of Spirituality, sowie Co-Editor-in-Chief des Journals Religions. Er ist außerdem Romanautor (mit Pseudonym).
Prof. Dr. David Martin
David Martin, geboren 1973 in den USA, aufgewachsen in den USA, Frankreich und England. Als Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und pädiatrischer Endokrinologe, Diabetologe, Hämatologe und Onkologe ist er Inhaber des Gerhard Kienle Lehrstuhls für Medizintheorie, Integrative und Anthroposophische Medizin an der Universität Witten/Herdecke www.uni-wh.de/gkls. Dort leitet er auch das Institut für Integrative Medizin www.uni-wh.de/ifim und ist Ko-Leiter des Forschung- und Lehrzentrums Herdecke.
Ziele & Kompetenzen
Student*innen lernen, ihre Gedanken, Emotionen und Visionen als anti-dystopische Kurzgeschichten zu verfassen. Wir lassen uns von Forscher*innen und Autor*innen inspirieren, reflektieren das Gehörte, gehen mit unseren Kurzgeschichten in Resonanz dazu und versuchen, neue Perspektiven zu finden – insbesondere im Kontext der geplanten Berufsfelder.
Zum Abschluss werden die besten Kurzgeschichten einer interessierten Öffentlichkeit vorgestellt (die Autor*innen lesen ihre Geschichten selber vor).
Methodik:
Inspiration: Austausch mit eingeladenen Forscher*innen und Autor*innen (Zoom und Live)
Edukation: Erwerb von Kompetenzen im Schreiben von Kurzgeschichten
Reflexion: Rückmeldungen seitens der Gruppe zu den entstehenden Texten
Kritik: Konstruktive lektorielle Rückmeldung zu den entstandenen Kurzgeschichten
Wertschätzung: Die Kurzgeschichten werden einer interessierten Öffentlichkeit präsentiert.
Maximale Teilnehmendenzahl
20 Teilnehmer