Studium fundamentale entdecken! Die Rolle der Universität gestern, heute, morgen.
In diesem Seminar lernen Sie das Studium fundamentale im Spiegel der Universitätsgeschichte kennen. Wir gehen der Frage nach, wie sich die Universität und das Studieren seit 1945 verändert haben. Welche Rolle spielte die Universität als Institution in der Nachkriegszeit, in den 1960er Jahren und in den 1980er Jahren? Und wie lassen sich diese Entwicklungen mit dem heutigen Studium fundamentale in Beziehung setzen? Sie werden Ihre persönliche Verbundenheit mit dem Studium fundamentale reflektieren, Ihr historisches Verständnis vertiefen und Ihre Perspektiven für das Studium fundamentale von morgen formulieren.
Lena Labuwy-Stark
Ausbildung zur Erzieherin (2011-2014). Studium der Kindheitspädagogik an der Fliedner-Fachhochschule Düsseldorf (2015-2018) und der Erziehungswissenschaften an der Bergischen Universität Wuppertal (2020-2024). Im August 2024 Masterabschluss mit dem Titel: Zwei Intellektuelle zur Möglichkeit einer politischen Erwachsenenbildung nach 1945: Th. W. Adorno und M. Horkheimer. Seit November 2025 im Rahmen des von der Werner Richard - Dr. Carl Dörken-Stiftung finanzierten Projekts "Die Geschichte und Zukunft des Studium fundamentale der Universität Witten/Herdecke" an der Bergischen Universiät Wuppertal angestellt.
Forschungsinteressen:
Geschichte des Bildungsbegriffs
Bildungsphilosophie
Kritische (Bildungs-)Theorie
(politische) Erwachsenenbildung
Universitätsgeschichte mit dem Schwerpunkt: Studium Generale in der BRD nach 1945
Universitäts- und Wissenschaftsverständnis in der BRD nach 1945
Ziele & Kompetenzen
Wissensebene:
– Universitätsgeschichte in der BRD von 1945 bis zur Jahrhundertwende
– Einbettung des Studium fundamentale in die Historie der Universitätsgeschichte
– Veränderungen der Universität als Institution
Handlungsebene:
– Reflexion mit der eigenen Universitätsbiografie im Kontext des Studium fundamentale
– Bewusstsein der eigenen vorhandenen Universitätsstrukturen
-Geschichtsbewusstsein im Kontext von Universitätsgeschichte
Maximale Teilnehmendenzahl
30 Teilnehmer