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Raum fürs Denken – Zeit fürs Zuhören - Thinking Environment

Marlen Nebelung

Reflexiv
Kunst & Kreativität Selbst & Persönlichkeit
Präsenz
deutsch
Block am Stufu-Donnerstag
Teilnahmemodalitäten
Termine
UWE

Wie entsteht ein Raum, in dem freies Denken entsteht? Der Kurs führt in das Konzept des Thinking Environment ein – eine Haltung und Praxis, die unabhängiges Denken durch echtes Zuhören fördert. Auf Basis klarer Gesprächsstrukturen werden Denkräume erlebbar, in denen sich Kreativität, Selbstwirksamkeit und Verbindung entfalten können.

Die Teilnehmenden lernen verschiedene Formate kennen – von Einzelgesprächen bis zu moderierten Gruppendialogen und einer öffentlichen „Zuhör-Pop-up-Aktion“ in Witten. Begleitet wird der Kurs von Reflexionen, Tandemübungen und einer strukturierten Dokumentation der Erfahrungen. Flankierend werden Fragebögen ausgefüllt.

Er findet als Blended-Format statt. Zwischen den Modulen sind regelmäßige Zuhör-Tandems vorgesehen.

Marlen Nebelung

Marlen Nebelung

Als psychologische Beraterin begleite ich Führungskräfte und Organisationen in ihrer Entwicklung zu gesunden, nachhaltigen und dialogfähigen Kulturen. Mich begeistert, wie echtes Zuhören – etwa im Thinking Environment – Begegnung, Lernen und Wandel ermöglicht. Mein Anliegen ist, dies nicht nur zu erforschen, sondern praktisch zu leben und weiterzugeben – auch gesellschaftlich u.a. durch die Initiative „Zuhören Berlin“ / Zu:hör)Halt".

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Ziele & Kompetenzen

Die Teilnehmenden erwerben ein vertieftes Verständnis der theoretischen Grundlagen und praktischen Prinzipien des Thinking Environment nach Nancy Kline. Sie entwickeln ein Bewusstsein für die Bedeutung aufmerksamer Präsenz als Voraussetzung für gutes Denken, authentische Begegnungen und wertschätzende Kommunikation.

Darüber hinaus wird Zuhören als zentrale Kompetenz trainiert – als Haltung und als Werkzeug, um Denken, Dialog und Zusammenarbeit zu fördern.

Im Verlauf des Kurses entwickeln die Teilnehmenden die Fähigkeit,

Denkräume bewusst zu gestalten und zu moderieren,

durch gezielte Fragen eigenständiges Denken anzuregen,

selbstblockierende Denkmuster zu erkennen und aufzulösen,

die Wirkung von Präsenz, Aufmerksamkeit und Gleichwertigkeit in Kommunikationsprozessen zu reflektieren,

Formate des tiefen Zuhörens in unterschiedliche Kontexte (z. B. Studium, Organisation, Gesellschaft) zu übertragen,

sowie Listening-Tandems und Gruppenprozesse eigenständig anzuleiten und auszuwerten.

Damit werden kommunikative, personale und gesellschaftliche Handlungskompetenzen gestärkt.

Maximale Teilnehmendenzahl

20 Teilnehmer