Plastisches Gestalten
Alle Raum- und Körpererfahrung basieren auf der Wahrnehmung von Plastizität. Diese Welt der Kanten, Flächen, Winkel und Volumina ist am ehesten nicht durch Denken und Theorien, sondern durch eigenes plastisches Tun erlebbar. Deshalb steht der eigene kreative Umgang mit einfachster Formgebung im Zentrum unserer Arbeit. Plastizieren lernen, Plastiken machen. Welche Gestalt gewinnt eine einfache Form und warum? Wie ist ihr Bezug zur Standfläche, zum Raum und zu anderen Gebilden? Bewusstwerdung von Formzusammenhängen steht im Mittelpunkt. Gleichwohl sollen die Grundlagen eigener künstlerischer Arbeit mit Ton kombiniert werden, mit theoretischen Elementen einer Einführung in Bedeutung, Geschichte und Eigenart moderner plastischer Kunst und mit ihren anthropologischen Bezügen.
Ziele & Kompetenzen
Grunderfahrungen im plastischen Gestalten, hier beim Umgang mit dem Material Ton, und den Möglichkeiten, eigene kreative Ideen in plastischen Skizzen zu realisieren. Plastik und räumliche Konstellationen sehen, empfinden und beurteilen lernen sowie Eiblick bekommen in die historische Entwicklung der plastischen Gestaltung bis in die Gegenwart. Diese Grunderfahrungen und Einblicke reflektieren und verbalisieren können.
Das eigene kreative praktische Tun als Impuls der Potentialentfaltung erleben. Darüber hinaus die Entwicklung der Historie der Plastik als existenziell notwendigen Ausdruck menschlichen Lebens begreifen.
Schwerpunkte: Bedeutung des plastischen Gestaltens in der Geschichte der Menschheit, hier sowohl individuell als auch gattungsspezifisch verstanden.
Wichtige Kompetenzen:
Sich einlassen können auf praktisches Tun ohne theoretische Vorgaben und Aufgabenstellungen, stattdessen eigene Impulse verstehen und umsetzen.
Sich in Gruppendynamik einfügen können und spontane Entwicklungen konstruktiv begleiten.
Maximale Teilnehmendenzahl
15 Teilnehmer