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Mit Freude Kochen – Nachhaltigkeit, Gesundheit und Ernährungstherapie

Beate Stock-Schröer

Reflexiv Künstlerische Praxis
Gesundheit & Körper Umwelt & Zukunft
Präsenz
deutsch
Wöchentlich
Teilnahmemodalitäten
Termine
UWE

Das interdisziplinäre Seminar verbindet praktische Küchenerfahrungen mit wissenschaftlicher Reflexion über Ernährung (Food as Medicine), Nachhaltigkeit, Gesundheit und Selbstfürsorge. Theoretische Einheiten, bei denen die Studierenden einzelne Themenfelder erarbeiten und in der Gruppe präsentieren, wechseln sich mit drei Kochvormittagen ab. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit den Lehrinhalten zur Ernährung, der wissenschaftlichen Evidenz und bereiten in Kleingruppen verschiedene Mahlzeiten aus den Erzeugnissen des Uni-Ackers sowie weiteren regionalen und biologisch erzeugten Zutaten zu. Bei jedem theoretischen Block (dreimal) stellen fünf Studierende Ihr Thema mithilfe eines Handouts und eines dazu passenden Rezepts vor. Aus diesen fünf Rezepten werden zwei von der gesamten Gruppe ausgewählt, die dann beim nächsten Kochtermin zubereitet werden.

Beate Stock-Schröer

Beate Stock-Schröer

Dr. Beate Stock-Schröer ist Sprecherin des Interprofessionellen Graduiertenkollegs IGIM an der UW/H. Sie betreut seit

vielen Jahren Promotionen und kann einen guten Einblick zum aktuellen Forschungsstand in Sachen

Gesundheit und Ernährung geben. Außerdem arbeitet sie mit Kolleg:innen von anderen Hochschulen an der Umsetzung und Weiterenticklung der Lehre zu "Culinary Medicine ud Teaching Kitchen". Das an der UW/H geplante Stufu Programm ist bereits an der Universität Göttingen erfolgreich durchgeführt worden.

Larissa Franzen

Friedemann Uhl

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Ziele & Kompetenzen

Die Veranstaltung kombiniert erfahrungsorientiertes Lernen mit theoretischer Auseinandersetzung zu Fragen der Lebensmittelproduktion, Verarbeitung, Veredelung und Verwertung. Dabei werden gesundheitliche und ökonomische Perspektiven integriert – etwa die Bedeutung nachhaltiger Ernährung für Prävention und Wohlbefinden sowie die sozialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einer zukunftsfähigen Ernährungskultur.

Eine begleitende wissenschaftliche Forschungs- und Diskussionsreihe vertieft die akademische Perspektive auf Ernährungsbildung an Hochschulen.

Lernziele

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage,

•  Prozesse und Qualitätskriterien entlang der gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette

– vom Anbau bis zum Verzehr – zu verstehen und zu erläutern,

•  ökologische, gesundheitliche und ökonomische Nachhaltigkeitsaspekte im

Ernährungssystem zu hinterfragen,

•  eigene Ernährungspraktiken und Einstellungen kritisch zu reflektieren,

•  Wissen über nachhaltige Lebensmittelverarbeitung und kulinarische Kreativität praktisch

anzuwenden,

•  Ansätze der Ernährungsbildung in der Hochschullehre zu bewerten und

Weiterentwicklungen vorzuschlagen.

Lehr- und Lernformen

•  Praktische Kochübungen in Kleingruppen

•  Flipped Classroom

•  Fallstudienarbeit

•  Begleitende Evaluationsforschung (Fragebogenbasiert und qualitative Reflexion)

Maximale Teilnehmendenzahl

12 Teilnehmer