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Malerei, Zeichnung und Meditation: Creating Feminine Transition Spaces

Dipl. Birgit Beßler

Künstlerische Praxis
Gesellschaft & Demokratie Kunst & Kreativität
Präsenz  / max. 12 Teilnehmende
deutsch
Block am Stufu-Donnerstag / nachmittags
Teilnahmemodalitäten
Termine
UWE

Nur für Frauen

Die Universität wird zum sinnlichen Atelier: Wir sind umgeben von Farben, Stiften, Papier, Tusche und Klang. Zeit zum Erleben, Entdecken, Ausprobieren, Verwerfen. Die Ateliersituation verbindet das bildnerische Experiment (Malerei & Zeichnung), die Kontemplative Vorbereitung (Achtsamkeit & Körper) und Auditive Resonanz (Klang & Körper & Sprache) zu einem ganzheitlichen Erfahrungsweg. Dabei steht ausdrücklich nicht das Erreichen eines vorab gesteckten Ziels im Fokus, sondern gemeinsame, wertschätzende Reflexion des erlebten, offenen Prozesses. Wir erleben Präsenz, Resonanz und Verbundenheit in offenen Prozessen. Neue Perspektiven öffnen neue Türen.

Wir gestalten Bild-Spielräume: eine interdisziplinäre Exploration zwischen körperlicher Präsenz, Klangresonanz und dem Wagnis der intuitiven Spur. Das Seminar ergreifen wir als bewussten Transition Space – einen Übergangsraum, in dem wir das reaktive „Hinterherrennen" der beschleunigten, digitalen Alltagswelt unterbrechen. In einer Atmosphäre von Menschlichkeit und Nähe schaffen wir eine Architektur der Stille und ästhetischer Form für unsere psychische Integrität.

In einer Welt, die primär auf kognitive Analyse, Effizienz und messbare Ergebnisorientierung ausgerichtet ist, bleibt die Entwicklung der individuellen Handlungssouveränität im Neuen und Ungewissen oft eine Leerstelle. Doch gerade die Fähigkeit, in komplexen, unstrukturierten Situationen handlungsfähig zu bleiben, ist eine Kernkompetenz moderner Lebens- und Führungskompetenz. Dieses Seminar schließt diese Lücke, indem es die bildende Kunst als phänomenologisches Übungsfeld nutzt und unsere tiefe, innere Präsenz wieder zum Vorschein bringt.

Die gemeinsame Erfahrung normalisiert das Wagnis Kunst und das Wagnis Komplexität zu etwas spielerisch Leichtem. Und „ganz nebenbei" entstehen spannende, authentische und überraschende Bilder.

Dipl. Birgit Beßler

Birgit Beßler

Als bildende Künstlerin (Meisterschülerin von Prof. Ulrich Erben, Düsseldorf) empfinde und lebe ich die Welt als ein großes Atelier. Kunst und Leben/Arbeit verschmelzen. Mit jahrelanger Erfahrung in den Arbeitsfeldern Kunst als auch Kunsttherapie und Management (u.a. Selbstständige Künstlerin, Führungskraft Commerzbank AG, Referentin für Bildungsmanagement UH/W ... ) nehme ich dich mit in meine tägliche Erfahrungswelt:

Mein Interesse liegt bei künstlerischen Interventionen und Techniken, mit denen ich Tag für Tag meine "Umschaltmomente und Räume" (Transition Space) mit dem Ziel der Kreativität und innerer Freiheit gestalte. Präsenz im künstlerischen und allgemeinem Tun ist mein Schlüssel zu Gelassenheit und Souveränität. Durch innere Stille und Ruhe entsteht Präsenz und damit eine besondere Form von Selbst/ Wirksamkeit. Künstlerische Praxis kann mit Leichtigkeit Übungs- und Resonanzräume kreieren, in denen man die Stille in sich erleben und neues erleben kann. Die Ambivalenz des Neuen kann statt mit Angst und Erfolgsdruck mit Humor ganz neu erlebt werden. Durch Kunstpraxis und angewandte Meditation entstehen offene Spiel-Räume für Erfahrungen und letztendlich künstlerisch wertvolle Bilder hoher Authentizität. Ich freue mich, diese Erfahrungen mit Menschen zu teilen, die sich gern künstlerisch ausprobieren und selbst besser kennenlernen möchten.

Mehr über mich findet ihr unter: www.birgit-bessler.de oder auf Instagram: openspacebb

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Teilnahmemodalitäten

Nur für Frauen

Interesse an Kunst, Meditation, Literatur, Musik.

Offenheit für künstlerische Prozesse.

Eigenverantwortliche Gestaltung des eigenen künstlerischen Prozesses und aktives Mitgestalten des gruppendynamischen Prozesses.

Aktives Mitgestalten von Seminarinhalten.

Die Teilnehmenden müssen sich z. T. selbstständig um die Beschaffung von Material für eine eigene künstlerische Arbeit kümmern.

Material für allgemeine künstlerische Übungen wird gestellt.

Ziele & Kompetenzen

Wissensebene:

Kennenlernen der Bildelemente, Farbwirkung, Wirkung von Linie, kunsthistorische Bezüge, zeitgenössische oder historische Künstlerpersönlichkeiten aus der bildenden Kunst, zeitgenössische und historische Philosoph:innen und Literat:innen, Komponist:innen.

Handlungsebene aus der Praxis:

Neurobiologische Regulation: Aktives Training des Übergangs vom reaktiven Stressmodus (Reaktion) in die Kraft der Präsenz (Aktion).

Resilienz: Dynamische Selbstregulation zur Sicherung der Handlungsfähigkeit unter Druck. Intuitive Souveränität.

Entscheidungskraft: Nutzung von Intuition, Improvisation und immersivem Denken als Basis für Klarheit in komplexen Situationen.

Initiativkraft: Transformation von Zögern in mutiges, schöpferisches Handeln durch den „ersten Strich", Beginner's Mind.

Reflexion & Prozessvertrauen:

Aisthesis: Wertfreies Beobachten und Reflektieren innerer Prozesse direkt aus dem praktischen Tun heraus.

Ambiguitätstoleranz: Gesteigerte Freude und Souveränität im Umgang mit offenen, ungeplanten Verläufen. Integration des Fremden.