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Keine Angst vor Künstlicher Intelligenz! KI verstehen, im Alltag wahrnehmen und Anwendungsfelder reflektieren

Prof. Dr. Daniela Schmitz

Reflexiv
Technologie & Digitalisierung
Präsenz  / max. 25 Teilnehmende
deutsch
Anders / ganztags
Teilnahmemodalitäten
Termine
UWE

Künstliche Intelligenz wird unser aller Leben erheblich beeinflussen. „Daher ist es essenziell, sich früh und gründlich damit zu beschäftigen" (KI Campus, Einführungskurs). Im Seminar werden drei zentrale gesellschaftliche Trends zusammengeführt: die Digitalisierung am Beispiel Künstlicher Intelligenz in unterschiedlichen Anwendungsfeldern, das selbstbestimmte Lernen sowie das Lernen mit freien Bildungsmaterialien, den so genannten Open Education Resources. Der gemeinsame Zugang zum Verständnis von Künstlicher Intelligenz ist interdisziplinär. Informatikkenntnisse werden nicht vorausgesetzt und nicht erworben.

Für jedes disziplinrelevante Thema sind unterschiedliche Anknüpfungspunkte vorhanden, über das entscheidende Problem der Menschheit, wie wir morgen leben werden und leben wollen, zu reflektieren. Technikfolgenabschätzung als methodischer Zugang ist ein transdisziplinärer Ansatz, der sich fallorientiert und praxisbezogen mit Zusammenhängen von Technik und Gesellschaft befasst und diese systematisch reflektiert.

Ziel ist zu verstehen, was Künstliche Intelligenz ist, warum sie intelligent genannt wird und wie sie lernt, im Alltag selbstverständliche und genutzte Anwendungen wahrzunehmen sowie aktuelle und künftige Anwendungsfelder z.B. in Medizin, Pflege, Wirtschaft, Ethik und Bildung zu reflektieren. Angestrebt wird der Aufbau von KI-Kompetenz, um Chancen und Grenzen der KI zu erkennen und Berichterstattungen realistisch einschätzen zu können.

Prof. Dr. Daniela Schmitz

Daniela Schmitz

Einer meiner thematischen Schwerpunkte liegt in der Gestaltung gesellschaftlicher und professioneller Veränderungsprozesse, insbesondere an den Schnittstellen von Technik, Zusammenarbeit und Gesundheitsversorgung. Im Seminar „Keine Angst vor KI“ steht die Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz im Mittelpunkt. Dabei geht es darum, Studierende für die gesellschaftlichen Auswirkungen technologischer Entwicklungen zu sensibilisieren, technik- und datenkompetente Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und eine rein technikdeterministische Sichtweise zu überwinden. KI soll nicht als ausschließlich technisches Thema verstanden werden, sondern als ein Feld, das aktiv durch unterschiedliche Professionen mitgestaltet werden kann.

In meinen weiteren Lehrangeboten zur multiprofessionellen Zusammenarbeit und zu Chronic Care steht die Frage im Vordergrund, wie unterschiedliche Berufsgruppen gemeinsam komplexe Herausforderungen in Versorgung und Gesellschaft bearbeiten können. Studierende sollen befähigt werden, fachliche Perspektiven zu verbinden, Verantwortung in interprofessionellen Kontexten zu übernehmen und innovative Ansätze für eine personenzentrierte Versorgung zu entwickeln.

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Ziele & Kompetenzen

Alle Studierenden erkennen Zusammenhänge von Technik und Gesellschaft am Beispiel KI und können diese aus den Perspektiven der Techniksoziologie am Beispiel der Interaktion von Mensch und Maschine anhand ausgewählter Szenarien erklären.

Weiterhin können sie die Berichterstattung über KI in realistische und übertriebene Beiträge einordnen, wichtige Begriffe im Bereich KI und ML zielsicher einsetzen und die Risiken und Chancen von KI benennen. Sie lernen, den Einfluss von KI auf sich und das eigene Umfeld einzuschätzen.

Kompetenzen:

Aufbau von KI-Kompetenz: Einsatzszenarien/Möglichkeiten in unterschiedlichen Handlungsfeldern kennen sowie Chancen, Folgen und Risiken abschätzen.