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Integral Flourishing

Lee Mason, B.A.

Reflexiv Stufu-Master PPE
Selbst & Persönlichkeit
Präsenz  / max. 30 Teilnehmende
englisch
Block am Stufu-Donnerstag / ganztags
Teilnahmemodalitäten
Termine
UWE

Viele Menschen möchten aufblühen und ein erfülltes Leben führen. Doch was bedeutet Flourishing eigentlich, und was können wir tun, um häufiger aufzublühen, in uns selbst und im Umgang mit anderen?

An drei Tagen erkunden wir diese Fragen erfahrungsorientiert, verkörpert und interdisziplinär. Wir arbeiten mit zwei sich ergänzenden Landkarten des Wohlbefindens: Ken Wilbers Integralem Modell und Martin Seligmans PERMA+V-Modell. Statt viele Themen oberflächlich zu streifen, vertiefen wir einige Schlüsselbereiche: positive Emotion, Engagement und Flow, Sinn, die vier Quadranten, die vielfältigen Intelligenzen sowie Bewusstseinszustände und Schattenarbeit.

Theorie und Praxis sind durchgehend miteinander verwoben. Jedes Thema wird mit einer körperbezogenen oder erfahrungsbasierten Übung verbunden, etwa Body Scan, Interozeption, Atem-Bewegungs-Flow sowie Schatten- und Wahrnehmungsübungen. So wird Wissen nicht nur verstanden, sondern auch im Körper und im Handeln erfahren.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Studierende aller Fachrichtungen und Qualifikationsstufen sind willkommen, und unterschiedliche Perspektiven werden ausdrücklich als Bereicherung der gemeinsamen Arbeit verstanden. Eine Moodle-Umgebung mit Video- und Audiomaterial sowie Reflexionsaufgaben unterstützt die Präsenztage. Am dritten Tag halten die Studierenden Kurzpräsentationen, in denen sie ihren persönlichen Schnittpunkt von Sinn, Freude und Stärken erkunden (MPS-Prozess nach Tal Ben-Shahar).

Ziel ist, dass Sie das Seminar mit einer persönlichen Landkarte des Aufblühens und mit konkreten, selbst gewählten nächsten Schritten verlassen – für sich selbst und für die Menschen um Sie herum.

Lee Mason, B.A.

Lee Mason

My mission in life is to help people lead optimally healthy, happy and meaningful lives. As a physical therapist, I've worked in rehabilitation centers, a university hospital and a hospice for the terminally ill. As a teacher, I've taught university courses about well-being and self-development. As a coach, I help clients to develop healthy habits, increase self-awareness and achieve spiritual growth. I also wrote a book about sustainably achieving meaningful goals. My first online course, The Essence of Integral Flourishing, is designed to help people optimize well-being and transform unproductive thoughts, emotions and beliefs into constructive behavior. My second online course, Overflowing Purpose, aims to make sense of our turbulent age and provides various practical exercises to engage humanity’s current crises with wisdom and resilience.

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Ziele & Kompetenzen

Thematische Schwerpunkte

Das Seminar vertieft bewusst wenige Schlüsselbereiche statt vieler Themen. Im Zentrum stehen aus Seligmans PERMA+V-Modell die Bereiche positive Emotion, Engagement und Flow sowie Sinn, und aus Wilbers Integralem Modell die Quadranten, die Intelligenzen (Lines) und die Bewusstseinszustände einschließlich Schattenarbeit. Körperbezug und Verkörperung (Interozeption, Neurobiologie der Resilienz, somatische Übungen) bilden den durchgehenden methodischen Faden. Ergänzend werden Vitalität, Beziehungen (u. a. Gewaltfreie Kommunikation), Typen und Entwicklungsebenen sowie Zielverwirklichung einbezogen.

Lernergebnisse (Wissensebene)

Die Studierenden können:

- die Grundarchitektur des Integralen Modells (vier Quadranten sowie Ebenen, Linien, Zustände, Typen) und Seligmans PERMA+V-Modell erläutern und ihre Komplementarität beschreiben;

- zentrale Konzepte der Schwerpunkte darstellen, u. a. Broaden-and-Build (Fredrickson), Flow (Csikszentmihalyi), Sinn und Kohärenzgefühl (Frankl, Antonovsky) sowie multiple Intelligenzen (Gardner);

- die neurobiologischen Grundlagen von Stress und Resilienz (HPA-Achse, autonomes Nervensystem, Interozeption) und deren Bezug zu Wohlbefinden und Vitalität beschreiben;

- Bewusstseinszustände und das Konzept des Schattens fachlich einordnen.

Kompetenzen (Handlungsebene)

Übergeordnetes Ziel ist die Förderung der Handlungskompetenz im Sinne der HRK, ausdifferenziert in vier Schlüsselkompetenzen:

Fachkompetenz: integrative und positiv-psychologische Konzepte sachgerecht auf eigene und gesellschaftliche Fragestellungen anwenden.

Methodenkompetenz: das Quadrantenmodell als diagnostische Linse nutzen; strukturierte und verkörperte Methoden der Selbstreflexion (Body Scan, Interozeption, 3-2-1-Schattenprozess, Zielvisualisierung) eigenständig einsetzen; SMART-integrale Ziele formulieren und verfolgen.

Sozialkompetenz: Grundlagen Gewaltfreier Kommunikation, wertschätzenden Antwortens und des Mitgefühls in Dialog und Gruppe anwenden; mit typologischer und disziplinärer Vielfalt konstruktiv umgehen.

Selbst- und Personalkompetenz: eigene körperliche, emotionale und mentale Zustände wahrnehmen und regulieren; eigene Annahmen kritisch reflektieren und Ambiguität aushalten; Erkenntnisse in einer persönlichen Landkarte des Aufblühens und in konkreten nächsten Schritten integrieren.

Zusätzlich erkunden die Studierenden in einer Kurzpräsentation ihren persönlichen Schnittpunkt von Sinn, Freude und Stärken (MPS-Prozess nach Tal Ben-Shahar) und stärken so ihre Kommunikations- und Vermittlungskompetenz.