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Demokratie in Bedrängnis – Was wir aus ihrer Geschichte für die Zukunft lernen können

Armin Flender

Reflexiv
Gesellschaft & Demokratie Wirtschaft & Organisation
Präsenz
deutsch
Wöchentlich
Teilnahmemodalitäten
Termine
UWE

Seit dem Zweiten Weltkrieg schien die Demokratie ein Erfolgsmodell zu sein; parlamentarische Demokratie und Marktwirtschaft waren die Garante für Fortschritt und Wohlstand. Seit einiger Zeit geraten diese Vorstellungen zunehmend unter Druck. Autoritäre und diktatorische Regime sind auf dem Vormarsch, Demokratien werden aber auch von innen heraus in Frage gestellt; es wird sogar behauptet, dass demokratische Modell sei an sein Ende gekommen.

Mit Blick auf die Geschichte der Demokratie muss man feststellen, dass der Weg verschlungen war; Rückschläge gab es zuhauf, aber das demokratische Denken und Handeln hat sich weiterentwickelt und an neue Gegebenheiten angepasst.

Das Seminar möchte Stationen dieser Geschichte aufzeigen, zentrale Entwicklungsschübe bis heute in den Blick nehmen und folgende Fragen stellen: Warum entstand die Demokratie? Was sind die Faktoren des Gelingens und Scheiterns von Demokratien? Was lässt sich aus der Geschichte der Demokratie für das heutige Handeln ableiten?

Armin Flender

Ich bin Geschäftsführer des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) und Historiker. Mich inspiriert Nietzsche, wenn er schreibt, dass „der Mensch, neben der monumentalischen und antiquarischen Art, die Vergangenheit zu betrachten, oft genug eine dritte Art nötig hat, die kritische […]. Er muß die Kraft haben und von Zeit zu Zeit anwenden, eine Vergangenheit zu zerbrechen und aufzulösen, um leben zu können: dies erreicht er dadurch, daß er sie vor Gericht zieht, peinlich inquiriert und endlich verurteilt: jede Vergangenheit aber ist wert, verurteilt zu werden.“

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Ziele & Kompetenzen

Erkenntnisse zu den Pfaden und Herkünften gegenwärtiger Politik und Gesellschaft. Problembewußtsein für Herausforderungen der Zukunft schärfen.

Förderung der Kompetenzen Lesebereitschaft und Diskussionsfähigkeit.

Maximale Teilnehmendenzahl

30 Teilnehmer