Miteinander leben

Interessierte Teilnehmende und Studierende arbeiten zusammen. Es geht zum Beispiel um die Frage: Was für Assistenz (Unterstützung) brauche ich, wenn ich einen Plan umsetzen möchte / wenn ich mich ausdrücken will / wenn ich etwas kreativ gestalten möchte. Wie formuliere ich, was für eine Assistenz ich brauche / wie lerne ich, diese Assistenz zu geben (ohne selber einzugreifen). Es werden Texte geschrieben, Zeichnungen erstellt, mitgebrachte Fotos beschrieben, kleine Modelle gebaut, Natur-Objekte in der Zeit zwischen den Seminaren gesammelt und mitgebracht.
Unsere „Ergebnisse“ aus den 4 Präsenz-Seminaren ergeben ein Gesamt-Bild, wie ein Mosaik.
Das ist eine schöne Erinnerung.
Living together
Every person is a person, every person is special, with or without a disability. In this seminar we get together. We meet each other. We work and create together with our partner, the Christopherus-Haus Witten. I have an idea: What support can you give me? You want to create something: How can I assist you? You want to understand something: How can I support you? We need a break: are you joining us?!
Interested participants and students work together. For example: What kind of assistance (support) do I need if I want to implement a plan / if I want to express myself / if I want to design something creatively. How do I formulate what kind of assistance I need / how do I learn to give this assistance (without intervening myself). Texts are written, drawings are made, photos brought along are described, small models are built, natural objects are collected between the seminars and brought back.
Our „results“ from the 4 face-to-face seminars give an overall picture, like a mosaic.
That’s a nice reminder.
What do I need to know to participate?
Curiosity and cooperation.
Joy in unexpected situations.
How will we learn?
Listening, observing, sharing and also some creativity.
Seminar Goal
Enjoyment of encounters, attentiveness, curiosity, humor, openness, initiative, punctuality and some patience.
Maximum number of participants
15
Katja de Bragança
Studium der Biologie an der Universität Bonn. Diplom und Promotion am Institut für Humangenetik der Universität Bonn. Leitung des Forschungsprojektes ""Wie erleben Menschen mit Down-Syndrom die Welt - Wie sieht die Welt Menschen mit Down-Syndrom. Eine Gegenüberstellung"" am Institut für Medizingeschichte, Universität Bonn. Seit 1998 Chefredakteurin des Magazins ""Ohrenkuss ...da rein, da raus"". Die Autor*innen haben alle das Down-Syndrom. www.ohrenkuss.de 2013 Gründung des Totentanz Cafés mit Anne Leichtfuß, www.totentanzcafe.de 2015 Gründung des partizipativen Forschungsinstituts ""Touchdown21"" mit Anne Leichtfuß, www.touchdown21.info 2016-2018 Ausstellung TOUCHDOWN (Bundeskunsthalle Bonn, KulturAmbulanz Bremen, Zentrum Paul Klee, Bern) 2018-2019 Kooperation mit dem Goethe Institut Ukraine, Ausstellung ""Was wichtig ist"" in Kiew, iZone und Odessa, Museum für zeitgenössische Kunst 2023 Das Magazin Ohrenkuss wird 25 Jahre alt - das wird gefeiert!

Jürgen Paschen
Jürgen Paschen ist seit über 4 Jahrzehnten in eigener Praxis therapeutisch tätig. Dieses Seminar gestaltet er mit, weil er gerne anderen Leuten dabei assistiert, ihre coolen Ideen umzusetzen. So wie er die Gründung eines RepairCafés eine grossartige Idee fand - wo er auf unkonventionellem Wege mit anderen Menschen zusammen ihre mitgebrachten Dinge reparieren kann.

Was muss ich mitbringen?
Neugierde auf andere Menschen und Zusammenarbeit.
Freude über unerwartete Situationen.
Wie werden wir lernen?
Zuhören, Beobachten, Mitteilen und gerne auch etwas Kreativität.
Ziel der Veranstaltung
Freude an der Begegnung, Aufmerksamkeit, Neugierde, Humor, Offenheit, Initiative, Pünktlichkeit und etwas Geduld.
Max. Teilnehmendenzahl
15