Pop the Bubble: Witten CoNnEcT – Verbindung wird aufgebaut...

Chantal Mirek und weitere Dozierende
Im Rahmen von Pop the Bubble bringen wir nun schon zum zweiten Mal verschiedene Menschen (Studierende, Schüler*innen und Bürger*innen) aus Witten zusammen, um gemeinsam über digitale Herausforderungen und Chancen zu diskutieren und ein (digitales) Artefakt für unwahrscheinliche Begegnungen zu kreieren. In diesem Seminar wollen wir über (digitale) Begegnungen nachdenken.
Spätestens seit der Corona-Pandemie nehmen digitale Treffen und digitaler Austausch mehr und mehr Raum im Alltag der meisten Menschen ein. Gleichzeitig verändern sich analoge Begegnungen: Nähe ist im Alltag nur erschwert möglich und einige Menschen empfinden Begegnungen als zu anonym – nicht erst seit alle eine Maske tragen. Während die Univorlesung und der Schulunterricht nun in der WG-Küche oder im Kinderzimmer stattfindet, wird der Besuch der Großeltern durch ein Telefonat ersetzt. Schüler*innen und Studierende haben neue Mitschüler*innen und Kommiliton*innen teilweise nur digital kennengelernt. Grenzen im digitalen und analogen Raum verändern sich, unsere Begegnungen dadurch auch.
Was macht menschliche Begegnung aus? Wie wollen wir Begegnung digital und analog in Zukunft gestalten? Wie erhalten wir Zwischenmenschliches im Digitalen und meistern dabei neue Herausforderung im Alltag? Und wie stellen wir Verbindung zu Menschen her, die sich außerhalb unserer Bubbles befinden?

Pop the Bubble: Witten CoNnEcT – Connection is established…

In the seminar “Pop the Bubble” we are establishing connections between different people (students, pupils and citizens) from Witten to discuss digital challenges and opportunities. Together, we want to create a (digital) artifact, which enables unlikely encounters to happen. In this seminar we want to reflect on (digital) encounters and their changing nature.
Since the Corona pandemic, online meetings and digital interactions have become more and more part of most people’s daily lives. At the same time, the nature of analog interactions are changing: Human connections are more difficult to establish in everyday life, and some people feel that encounters are overly anonymous – and not just since everyone started wearing masks. While the university lecture and school lessons now take place in the shared kitchen or in the children’s room, the visit to the grandparents is replaced by a telephone call. Pupils and students have in some cases only met new peers online. Boundaries in digital and analog space are changing, and so are our interactions.
What constitutes a human connection? How do we want our on- and offline interactions to look like in the future? How do we maintain interpersonal relationships in the digital realm while mastering new challenges? And how do we connect with people who are outside of our bubbles?

What do I need to know to participate?
No prerequisites need to be met for this seminar. All that is required is an interest in questions of cross-generational digital participation.

How will we learn?

Seminar Goal
Knowledge in the area of digital participation, basics of designing and reflecting on digital media, intercultural and intergenerational communication skills.

Maximum number of participants
20

 

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Chantal Mirek
Chantal Mirek. MA in Staatswissenschaften der Leuphana Universität, Lüneburg. Lehrerfahrungen: während meines BA in PPÖ an der UW/H habe ich seit meinem 2. Semester für Prof. Harbecke das Logik Tutorium abgehalten und ihn bei Abwesenheit auch in der Vorlesung vertreten. Nach meinem Auslandsjahr am Trinity College habe ich dann ein fortgeschrittenes Logik Seminar (Themen waren Fuzzy Logic & demotische Logik) konzipiert und abgehalten. Zudem habe ich zwischen dem 1. und 2. Semester den anschließend angebotenen "Business English" Kurs der UW/H konzipiert
Kim Pöckler
Seit 2015 engagiere ich mich bei Signal of Solidarity e.V. für Menschenrechte und einen neuen gesellschaftlichen Umgang und Blick auf das dem Thema Flucht und Migration. Ich möchte in einer Gesellschaft leben, die alle Menschen willkommen heißt und in der alle Menschen Räume finden sich sicher und selbstbestimmt zu entfalten. Dabei ist das Thema Bildungs- und Chancengerechtigkeit und gesellschaftlicher Austausch ein wichtiger Hebel, an dem wir mit signal of youth ansetzen wollen.
Was muss ich mitbringen?

Für dieses Seminar müssen keine Vorraussetzungen erfüllt werden. Es genügt das Interesse an Fragen generationsübergreifender digitaler Teilhabe.

Ziel der Veranstaltung

Kenntnisse im Bereich digitale Teilhabe, Grundlagen Gestaltung und Reflexion digitaler Medien, Interkulturelle und intergenerationale Kommunikation.

Max. Anzahl Teilnehmender

20